Medienberghack 2018: „Hack, Worscht & Woi“
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Medienberghack 2018: „Hack, Worscht & Woi“

Beim „Medienberghack18“ hatten Designer, Entwickler und Erfinder 48 Stunden Zeit, eine Idee für ein neues Software-Produkt zu entwickeln. Gemeinsam mit Mentoren erarbeiteten sie Konzepte für neue Apps, die den Alltag ein Stück leichter machen sollen.
Am Samstagabend war es dann soweit: Die Gruppen präsentierten ihre Ergebnisse der Jury in einem dreiminütigen Vortrag. Diese vergab insgesamt sechs Preise: Zwei für das beste Gesamtprojekt („Best Overall“), einen für die beste Präsentation („Best Pitch“) und die beste Innovation („Best Innovation“). Hinzu kamen zwei Sonderpreise in den Kategorien „Digital Footprint“ und „Pendler-Hack“.

Der erste Gesamtsieger überzeugt die Jury mit einer Software, die über eine Kamera automatisch die Emotionen von Medienrezipienten erfasst. „Unsere Entwicklung kann zur automatischen Feedbackgewinnung für Nachrichten-Websites genutzt werden sowie zur Optimierung von Wahlkampfwerbung oder Social Media Kanälen“, erklärte das Team bei der Präsentation – und überzeugte das Publikum sogleich mit einer Live-Demonstration.

Der zweite Gesamtpreis ging an die Website „WeStart“, deren Ziel es ist, Gründer von Start-up-Unternehmen zusammenzubringen. Über eine Liste können Nutzer Projekte einstellen und bewerten. Ein Algorithmus stellt dann möglichst heterogene Teams zusammen, die sich in ihren Fähigkeiten und ihrer Persönlichkeit ergänzen.

Das Entwicklerteam der App „2nite“ sicherte sich den Preis für den besten Pitch mit einer überzeugenden Theatereinlage über die abendliche Suche nach der besten Party. „2nite“ bietet nämlich Club-Besuchern die Möglichkeit, Partys nach verschiedenen Kriterien zu bewerten. Die App fasst die Informationen von Club-Besitzern und –Besuchern zusammen und erleichtert Nutzern so die Auswahl der besten Party-Location.

Den Preis für die beste Innovation sicherte sich das Team um die App „POT“ (Payment Organizing Tool). Sie soll es Studenten erleichtern, einen Überblick über Kontoabbuchungen zu behalten und legt für jährliche Abbuchungen wie die KFZ-Steuer automatisch eine monatliche Sparrate an.

Für die App „SBIT“ (Smart Building Identification Technology) vergab die Jury den Preis „Digital Footprint”. Mit ihr soll die Bewegung von Menschen in großen Gebäuden wie Flughäfen erfasst werden, um diese an ihr gewünschtes Ziel zu navigieren. Zudem wollen die Entwickler mit der App Energiekosten sparen, indem beispielsweise Räume mit vielen Menschen weniger beheizt werden.

Mit dem Preis „Pendler-Hack“ wurde die App „Away“ ausgezeichnet. Sie reduziert den morgendlichen Pendler-Stress, indem sie für jeden Tag und jede Uhrzeit die beste Fortbewegungsmöglichkeit anzeigt (Öffentliche Verkehrsmittel, Auto oder Fahrrad). Für das Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln schreibt die App den Nutzern Bonuspunkte gut, mit denen sie etwa bei teilnehmenden Cafés den morgendlichen Kaffee erwerben können.

Die Jury des Hackathons setzte sich zusammen aus Lina Timm vom Media Lab Bayern, VRM-Digital-Geschäftsführer Oliver Walz, Andrea Beyer, Vizepräsidentin der Hochschule Mainz, sowie Wolfgang Wagner von DellEMC, Jule Lumma, Entwicklungsredakteurin der VRM, und Dirk Zeiler vom Next media accelerator (nma).

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