Aus und vorbei: Das soziale Netzwerk Google+ gibt auf
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Aus und vorbei: Das soziale Netzwerk Google+ gibt auf

Im Jahr 2011 als Konkurrenzplattform zu Facebook gegründet, hatte Google+ bereits von Beginn an mit geringer Nutzung und unterdurchschnittlicher Aktivität durch die User zu kämpfen. Die Aufenthaltsdauer betrug im Schnitt lediglich etwa fünf Sekunden pro Session.  Anfang des Jahres wurde zudem noch ein gigantisches Datenleck bei Google+ entdeckt. Ein Softwaredefekt ermöglichte es App-Entwicklern auf private Daten von über 500.000 Usern zuzugreifen. Informationen, wie Namen, Alter, Geschlecht, Arbeitsverhältnisse und Emailadressen der Nutzer waren für sie frei zugänglich. Der Schaden wurde sehr schnell behoben, aber als Folge aus dieser Misere wird das Google+-Netzwerkes nun für private Anwender geschlossen.

Eine Frist bis August 2019 ist gesetzt

Im August 2019 soll die Einstellung von Google+ definitiv über die Bühne sein. Bis dahin haben Anwender noch die Möglichkeit ihre Daten abzusichern. Eine Version von Google+ für Geschäftskunden soll nach bisherigem Informationsstand erhalten bleiben. Auch die Nutzung des sozialen Netzwerkes in Firmen zum internen Austausch soll weiterhin ermöglicht werden. Für App-Developer hingegen werden die Zugriffsoptionen auf die Daten von Android-Usern und Gmail-Adressen begrenzt.

Individueller Datenschutz möglich

Als positive Konsequenz dieser Ereignisse wird Google seinen Nutzern nun mehr Mitbestimmungsrecht in puncto Datenschutz einräumen. In Zukunft soll es Anwendern von mobilen Android-Devices möglich sein genauer zu entscheiden, welche Daten mit Apps geteilt werden. Der Zugang auf Anruf- und SMS-Informationen werde zudem für verschiedene Applikationen eingeschränkt.

Social Media Marketing als Wettbewerbsvorteil

Die Welt der Social Media Kanäle bietet Unternehmen nach wie vor viele Marketingchancen. Für Kunden und potenzielle Kunden wird dadurch die Präsenz und Erreichbarkeit des Unternehmens erhöht. Die Kontaktaufnahme und Interaktion mit Adressaten kann zeitnah und geradlinig erfolgen. Marketingkampagnen können hierüber vergleichsweise preiswert und zugleich präzise eingesetzt werden. Für Produkte und Dienstleistungen lassen sich relativ einfach neue Zielgruppen erschließen. Darüber hinaus bieten soziale Netzwerke unterschiedlichste Arten der Kundenbindung.

Zielgenau die richtige Plattform finden

Für Unternehmen stellen soziale Netzwerke vor allem ein Marketingmittel dar, mit welchem die angestrebten Ziele erreicht werden sollen. Die ausgewählte Social Media Plattform muss daher zum eigenen Unternehmen passen. Das Netzwerk sollte beispielsweise daraufhin überprüft werden, ob hierüber die gewünschte Zielgruppe erreichbar ist. Potenzielle Kunden müssen sich überhaupt erst einmal in dem entsprechenden sozialen Kanal aufhalten, um ansprechbar zu sein. Auch der Content entscheidet über die Wahl der Plattform. Je nachdem welcher Inhalt an die Kunden übermitteln werden soll, ist die Kampagne in jeweils anderen sozialen Netzwerken gut aufgehoben. Die Entscheidung zwischen den bekanntesten und am meisten frequentierten Social Media Kanälen Facebook, YouTube, Twitter, Instagram, Snapchat, Pinterest und XING kann da schon einmal schwer fallen. Denn alle Plattformen bringen ihre eigenen Vor- und Nachteile für Geschäftskunden mit.

Den Durchblick behalten

Die sozialen Netzwerke YouTube, Facebook, Instagram und Snapchat bieten die besten Voraussetzungen für die Publikation von Videobeiträgen. Texte hingegen werden am besten auf Twitter, Facebook und XING platziert. Jedoch ist hier auch die Länge des Textes entscheidend. Ein Tweet beispielsweise ist nämlich bei Twitter auf nur 280 Zeichen begrenzt. Hier sollten die Infos prägnant, beachtenswert und wohl formuliert sein. Fotos und bildliche Darstellungen präsentieren sich am besten auf den Plattformen Pinterest und Instagram.

Bei Facebook stehen die Beziehungen zwischen Freunden und Bekannten im Fokus. Bei der Gestaltung einer Marketingkampagne auf Facebook sollte dies berücksichtigt werden, um die richtigen Menschen mit den eigenen Angeboten zu erreichen. Die Beiträge auf Twitter müssen vor allem fesselnd sein. Besucher sollen den Tweet als Link zu ausführlichen Informationen auf der eigenen Landingpage oder Webseite nutzen. Nutzer von Twitter sind häufig auch an Unterhaltungen interessiert, sodass eine kontinuierliche Beteiligung an der Konversation von Seiten des Unternehmens gewährleistet werden sollte.

Videos für YouTube sollten eine hohe Qualität aufweisen. Bild und Ton sollten spannend, klar und gut verständlich sein. Um sich bei Pinterest hervorzuheben sollten die verwendeten Bilddateien markant und hochwertig sein. Mehrere Bilder sollten in übersichtliche Boards unterteilt werden, um eine leichte Navigation zu gewährleisten. Beiträge auf Snapchat sind nur von limitierter Lebensdauer. Entsprechend gut müssen die jeweiligen Inhalte präsentiert werden, um Nutzerreaktionen hervorzurufen. Jedoch gewinnen die Posts gerade durch ihre Kurzlebigkeit und begrenzte Verfügbarkeit einen besonderen Reiz für ihre Konsumenten.

Bei XING kann man vor allem mit Themenrelevanz punkten. Viele Nutzer dieser Plattform bringen schon einiges Vorwissen mit und prüfen daher Inhalte genau. Hohe Qualität und eine gute Strategie sind daher an dieser Stelle unerlässlich. Instagram bietet die Möglichkeit Beiträge immer wieder neu kreativ zu gestalten. Hier bietet sich ein Wechsel zwischen verschiedenen Formaten und auch mal die Verwendung von Special Effects an. Inhalte sollten dabei möglichst interessant und zugleich wiedererkennbar sein.

Wichtig ist, was unterm Strich rauskommt

Um einen Mehrwert für das eigene Unternehmen zu schaffen, sollten die Bemühungen im Social Media Marketing erfolgreich und nachhaltig sein. Online Marketing Kampagnen müssen für das eigene Unternehmen geeignet sein und über eine hohe Qualität verfügen. Sie müssen zudem kontinuierlich überprüft und optimiert werden. Damit sich die eigene Kampagne gegenüber Konkurrenten durchsetzen kann ist vor allem viel Know-How und Kreativität gefragt. Kampagnen sollten nicht verwahrlosen, da sie dadurch im schlimmsten Fall ein schlechtes Licht auf die eigene Firma werfen. Hier ist eine ausreichend Zeitinvestition gefragt. Die Zusammenarbeit mit einem Experten auf dem Gebiet kann im Bereich des Social Media Marketing lohnenswert sein. Dieser kann die Planung, Umsetzung und Optimierung der Marketingstrategie auf einem professionellen Niveau gewährleisten und spart zudem viel Zeit und Nerven. Wir helfen gerne dabei – Kontaktiert uns!

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